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Vortrag Manja Wöhr im Rahmen der S+P Ingenieure – VDU -Veranstaltung

Vortrag Manja Wöhr im Rahmen der S+P Ingenieure – VDU -Veranstaltung

 „Die kleine wilde Frau – Das Handbuch“.

Die Malerin und Autorin Manja Wöhr präsentierte ihre Kunst sowie ihr neu erschienenes Buch „Die kleine wilde Frau – Das Handbuch“.

VITA – Manja Wöhr:

Als Kind hatte Manja Wöhr zwei Träume. Sie wollte nach Afrika gehen und Malerin werden – beides hat sie verwirklicht. Nach zehn Jahren im Ausland, davon sechs in Kenia, übte sie zunächst einen bodenständigen Beruf aus, doch die Liebe zur Malerei siegte. So quittierte sie ihre Tätigkeit als Unternehmensberaterin und studierte Kunst. Seit 2007 arbeitet Manja Wöhr als freischaffende Künstlerin und Kunstdozentin in der beruflichen Rehabilitation, wo sie mit wunderbaren Menschen arbeitet, die es aus unterschiedlichen Gründen seelisch aus der Bahn geworfen hat. In ihrer Arbeit als Künstlerin und Kunstdozentin hat Manja Wöhr ihre Berufung gefunden. Mit ihrem Projekt „die kleine wilde Frau“ möchte sie andere Menschen ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen.

Auszug aus dem Vortrag:

Ich möchte Sie auf eine kleine Bild- und Buchreise mitnehmen.

Was verbindet meine Bilder und mein Buch? Es ist die Auseinandersetzung hinter beiden.

Im Buch beschreibe ich eine Methode die anhand von Bildern und Fragen ermutigt, auf die innere Stimme zu hören. Die Methode heißt KWiF und ist die Abkürzung von kleine wilde Frau. Die kleine wilde Frau symbolisiert die innere Stimme.

Aus dem Buch:

Wir alle haben Grenzen. Wenn wir diese Grenzen nicht selbst bestimmen, tun das andere für uns. Dann leben wir nicht nach unseren Bedürfnissen und Wünschen, sondern nach denen von anderen Menschen.

Auch in meiner Malerei geht es um Grenzen. So sind u.a. Linien ein wesentlicher Bestandteil meiner Bilder.

Neuer Tag

Wir sehen eine sich räkelnde Frau. Ihr Körper ist gefüllt mit unterschiedlichen Symbolen. Die Farben sind leuchtend und lebendig, sie erinnern an einen sonnigen Morgen, an dem wir aufstehen uns strecken und uns auf den bevorstehenden Tag freuen. Wir erleben jeden Tag neu.

Aus dem Buch:

Jeder Tag ist eine Herausforderung und eine Chance zugleich.  Damit bietet jeder Tag die Möglichkeit für einen Neuanfang. Es reicht nicht aus, sich einmal zu fragen, welchen Weg man gehen möchte. Wovon möchte ich mich leiten lassen, von Angst und Wut oder von Mut, Liebe und Vertrauen? Diese Entscheidung fordert dieses Leben jeden Tag erneut. Es ist eine wichtige Entscheidung, denn sie bestimmt unser Handeln, sie bestimmt, wie wir uns selbst und anderen Menschen begegnen.

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Falling

Das Bild ist in braun und Blautönen gehalten und wirkt eher beruhigend. Der Titel Falling bedeutet soviel wie fallend. Doch in diesem Bild geht es nicht um ein Fallen im Sinne von hinabbstürzen, sondern viel mehr um ein Schweben. So symbolisiert dieses Bild eher eine verinnerlichte Hingabe. Ein Sich-fallen-lassen in der Gewissheit aufgefangen zu werden und geborgen zu sein.

Sabine Sedlacek hat mir erzählt, dass sie dieses Bild ans Fallschirmspringen erinnere. Ich habe einmal eine Tandem Fallschirm-Sprung gemacht, d.h. ein sehr geübter Fallschirmspringer hat mich mitgenommen. Es war ein sehr interessantes Erlebnis und dort war es genau so, nach einem kurzen Hinabstürzen öffnet sich der Fallschirm und man befindet sich in einem Schwebezustand. Sicher und geborgen hat man so einen wunderbaren Blick auf die Welt unter sich. Auch im Alltag ist es eine gute Sache sich selbst und auch die anderen aus einem anderen Blickwinkel heraus zu betrachten. So bietet dies doch die Möglichkeit eine Situation ganz anders zu sehen.

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Spiel mit mir

Der Titel zu diesem Bild ist mir spontan eingefallen. Ich kann ihn nicht an irgendwelchen Symbolen festmachen, wie an den beiden vorherigen Bildern.

„Spiel mit mir“ kann die Aufforderung eines Kindes an ein anderes sein. Es kann auch die Bitte an eine Freundin sein, etwas Gemeinsames zu Unternehmen, um so eine gute Zeit zu verbringen. Es kann auch eine Aufforderung an den Mann oder die Frau an unserer Seite sein, wobei es dabei auch durchaus um eine sexuelle Handlung gehen kann. Ich finde, dass all diese Themen zu diesem Bild passen, so hat es doch mit seinen Kreisen und den floralen Elementen einen berauschenden, intensiven Effekt.

Aus dem Buch:

Das Wechselspiel des Lebens

Wir brauchen andere Menschen: Menschen, die uns auffangen oder uns am Schopf packen und aus dem Schlamassel ziehen. Menschen, die ihr Wissen mit uns teilen, und Menschen, mit denen wir unsere Erfahrungen machen. Und wir brauchen auch Menschen, die uns herausfordern, die uns auf den Prüfstand stellen, die unsere Werte hinterfragen. Genauso brauchen wir Situationen, in denen es gut für uns läuft, und andere, die uns herausfordern. Wir werden an jedem Ort und mit jedem Menschen Dinge erleben, die wir verändern können, und genauso Dinge, die wir nicht mehr ändern können. Konflikte, die wir lösen sollten, um unseren Weg unbeschwert zu beschreiten, und andere, in denen wir nicht zu lange verharren sollten, denn sie würden uns am Weitergehen hindern.

Es ist so, als ob dieses Leben fragen würde: „Lebst du mich noch immer?“, und auf jedes „Ja“ von uns fordert es: „Dann beweise es mir auch.“ So gibt es uns immer neue Aufgaben, die einfach oder schwierig sein können. Je besser wir eine Aufgabe bewältigen, umso mehr wachsen wir und empfinden mehr Liebe, und desto leichter werden die Aufgaben. Die Entscheidung, wie wir dem Leben begegnen wollen, kann nur jeder für sich selbst treffen. Dabei kann keine Methode der Welt helfen. Wir können diese Entscheidung jeden Tag und jeden Moment treffen. Wir können uns selbst und damit das Leben ablehnen. Einen Ersatz dafür werden wir jedoch nicht erhalten. Oder wir können uns selbst und dieses Leben annehmen. Wir können es als Geschenk empfangen und ihm unsere Dankbarkeit erweisen.

Mehr Informationen unter:

www.atelier37.de

www.die-kleine-wilde-frau.de

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