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TGA - Hochregallager (HRL)

Kern der Logistikzentren

Logistikzentren mit Hochregallager (HRL)

Hochregallager Intersport - Sedlacek Ingenieure

Als Hochregallager (HRL) bezeichnet man ein Warenlager ab einer Höhe von 12 Metern. Die Kapazität eines HRLs kann von wenigen tausend Lagerplätzen bis zu mehreren Hunderttausend reichen. Die Lagerplätze können für verschiedene Arten von Warenträgern ausgelegt sein (z. B. Europaletten, Gitterboxen oder Kleinladungsträger). Moderne Anlagen sind voll- oder teilautomatisch ausgeführt und werden über einen Lagerverwaltungsrechner mit angebundenem ERP-System gesteuert.

Hochregallager (HRL) sind der Kern von Logistikzentren. Sedlacek hat in den zurückliegenden Jahren viel Erfahrung bei der technischen Gebäudeausstattung von Logistikzentren gesammelt und kennt die Besonderheiten bei Kühlung, Heizung und Beleuchtung, des Brandschutzes sowie deren Anbindung an die Haustechnik und die Unternehmenssteuerung. HRL bestehen typischerweise aus den Bereichen Kommissionierung sowie Wareneingang und -ausgang. Diese einzelnen Funktionen eines Logistikzentrums stellen unterschiedliche Anforderungen an die technischen Anlagen der entsprechenden Gebäudeteile und erfordern eine minutiöse Planung.

Warenlager: Bei vollautomatischen Warenlagern gibt die Art der gelagerten Ware die Anforderungen an Temperatur und Raumklima vor. So muss beispielsweise ein Lager im Non-Food Segment frostfrei betrieben werden. In der Food Branche können diese Lager auch als Kühl- oder Tiefkühlvarianten vorkommen. Sedlacek erarbeitet Lösungen für einen sicheren Betrieb, eine anwendungsspezifische Dimensionierung und energiesparende Kombination der Aggregate. Vorgaben an das Raumklima gibt es vor allem bei halbautomatischen Warenhäusern, in denen Lagerarbeiter zusammen mit der Fördertechnik des Lagers für das Ein- und Auslagern der Ware sorgen. Hauptthema bei diesen HRL ist die vollautomatische Löschanlage nach VdS oder FM Global in Form eines Sprinklersystems, das sowohl das Gebäude als auch die Regalebenen abdeckt. Hier zahlt sich die langjährige Erfahrung des Ingenieurbüros im Brandschutz für Industrieanlagen und Bürogebäuden aus.

Kommissionierung: In der Kommissionierung treffen die Waren über Fördertechnik bei den von Lagermitarbeitern ein und werden zu einzelnen Sendungen zusammengestellt. Das Raumklima und die Beheizung der Räume richten sich nach den Anforderungen der Mitarbeiter und darüber hinaus nach der Art der Verpackung. Als Spezialist für Planung und Realisierung von Raum-Klima-Konzepten kann Sedlacek hier sein ganzes Know-how ausspielen. Dies gilt auch für die Beleuchtung. Diese muss den verschiedenen Sehaufgaben an den Arbeitsplätzen entsprechen. Nur so kann die Fehlerquote gering gehalten werden. Natürlich wird auch hier die Fläche und die Stapelbereiche der Fördertechnik besprinklert und ist bei der Planung mit einzubeziehen.

Wareneingang und Warenausgang: Diese Zone dient zum effektiven Umsatz der Warenpakete und stellt gleichzeitig einen Puffer zwischen Außenbereich und der Kommissionierung dar. Hier ist die Technik im Gebäude geprägt von speziellen Anforderungen: An die Beleuchtung zum Be- und Entladen der Transporte sowie an die Heizleistung. So ist bei den Andockrampen eine höhere Heizleistung erforderlich, um die Temperaturunterschiede zwischen drinnen und draußen abzufedern. Die Sprinklertechnik unter dem Vordach ist im Regelfall als Trockenanlage ausgeführt.

sedlacek Ingenieure beraten Sie gern auch unabhängig von aktuellen Bauprojekten. ​

Wir planen und beraten Sie herstellerunabhängig, abgestimmt auf Ihre individuellen und spezifischen Anforderungen.