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Wissenwertes

Wissen rund um die moderne Gebäudetechnik

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Was bedeutet: AKM

AKM steht für „Absorptionskältemaschine“. Bei dieser Art von Kältemaschine wird ein Kältemittel nicht durch Druck, sondern durch eine temperaturbeeinflusste Lösung verdichtet. Die Technik nutzt dabei die unterschiedliche physikalische Löslichkeit zweier Stoffe wie Ammoniak (Kältemittel) und Wasser oder Lithiumbromid und Wasser (Kältemittel). Über Kraft-Wärme-Kopplung nutzen AKM die Abwärme von Motoren, Gasturbinen, Blockheizkraftwerken oder auch Fernwärme zur Kaltwassererzeugung – vor allem im Sommer, wenn Wärme als „Abfallprodukt“ entsteht.
In der Absorptionskältemaschine werden zunächst bei niedrigem Druck das Kältemittel und das Lösungsmittel voneinander getrennt. Dazu sind hohe Temperaturen erforderlich, die beispielsweise vom BHKW geliefert werden. Im zweiten Schritt wird das Kältemittel durch Wärmeentzug wieder verflüssigt, damit es in reiner Form weiterverwendet werden kann.
Das flüssige Kältemittel wird dann in einen Verdampfer geleitet. Hier herrscht niedriger Druck, unter dem das Kältemittel bereits bei sehr niedrigen Temperaturen (5 – 15°C) verdampft. Bei diesem Prozess wird Kälte frei, die für Klimaanlagen, Kühlräume, zum Kühlen von Prozesswärme usw. genutzt werden kann. Der Kältemitteldampf fließt in einen Absorber und mischt sich wieder mit dem Lösungsmittel. Der Kreislauf kann von vorne beginnen.

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Was bedeutet: BACnet?

BACnet (Building Automation and Control Networks) ist ein Kommunikationsprotokoll für die Gebäudeautomation.

Es wurde unter der Schirmherrschaft der American Society of Heating, Refrigerating and Air-Conditioning Engineers (ASHRAE) entwickelt. Ziel war, einen einheitlichen, firmenneutralen Standard für die Datenkommunikation in und mit Systemen der Gebäudeautomation bereitzustellen. Seit Januar 2003 ist BACnet ISO-Norm 16484-5. Die Norm definiert eine Reihe von Diensten (Services) und Objekttypen sowie eine 4-Schichten-Kommunikation. BACnet erlaubt eine einfache, gewerkeübergreifende Integration von Systemen und Geräten im Gebäude. Es eignet sich für HLK ebenso wie für Lichtsteuerung, Sicherheits- und Brandmeldetechnik und für den Einsatz auf Management- und Automationsebene.

B

Was bedeutet: BIM?​

BIM (Buliding Information Modeling)

Der Fachterminus Building Information Modeling (kurz: BIM; deutsch: Gebäudedatenmodellierung) beschreibt eine Methode der Planung, Realisierung und Betreiben von Gebäuden durch Erstellen eines digitalen Gebäudezwillings, basierend auf einer objektorientierten Datenbank. Durch die Datenbank sind alle Objekte im Gebäude vernetzt und mit Eigenschaftsinformationen ausgestattet.

Mit dem Datenmodell sind über Filter und Ansichtssteuerungen alle denkbaren Darstellungen möglich. Terminpläne, Kostenentwicklung, Bauablauf oder spätere Nutzung und Energieverbrauch können so simuliert und gezeigt werden.

Im Bauablauf soll die Methode hohe Planungs- und Kostensicherheit ermöglichen und durch das 3D-Modell außerdem eine kollisionsfreie Realisierung sicherstellen. Augmented Realitiy Darstellungen on site und virtuelle Begehungen des erst noch in Planung befindlichen Gebäudes sind so ebenfalls möglich.

B

Was bedeutet: Brandfallsteuermatrix?

Die Brandfallsteuermatrix koordiniert, regelt und steuert die Funktionalität der brandschutztechni-schen Sicherheitsanlagen aller Gewerke auf Basis eines Brandschutzkonzepts und wird bereits bei der Entwurfsplanung erstellt. Sie spannt die Brücke vom Brandschutzkonzept zur tatsächlich verbau-ten Technik. Sie interagiert zwischen den unterschiedlichen technischen Anlagen wie Lüftung, Auf-zug, Sprinkleranlage, Fluchttüren, Einrichtungen des technischen Brandschutzes und setzt den Fokus auf die Funktion im Brandfall. Bei der Ausführungsplanung werden dann die Schutzziele aus dem Brandschutzkonzept mit den konkreten Umsetzungen und den tatsächlichen technischen Komponen-ten verknüpft. Dann wird beispielsweise klar, wie viele Klappen etwa bei der Umsetzung des Themas „Entrauchung Flur 1“ verbaut werden, wie diese im Brandfall mittels der Gebäudeautomation ange-steuert werden müssen und welche Anlagen wie Lüftung oder Heizung ausgeschaltet werden müssen.

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Was bedeutet: Bussysteme?​

Bussysteme (BACnet, KNX, Wago, Beckhoff, Siemens, etc.)

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Was bedeutet: ?

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Was bedeutet: DALI?

DALI ist die Abkürzung für „Digital Adressable Lighting Interface“.

In der Gebäudeautomatisierung handelt es sich dabei um ein Protokoll zur Steuerung von lichttechnischen Betriebsgeräten wie z. B. von Schaltnetzteilen („elektronischer Transformator“), elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) oder elektronischen Leistungsdimmern. DALI bietet nahezu grenzenlose Möglichkeiten. Lichtsteuerung, Sensoren, Bediengeräte, elektronische Betriebsgeräte oder Lampen arbeiten mit dem herstellerübergreifenden Schnittstellenstandard optimal zusammen. Sie kommunizieren ungehindert miteinander und reagieren aufeinander. Darüber hinaus können bis zu 16 „Stimmungen“ (= vordefinierte Intensitätsstellwerte) pro Betriebsgerät gespeichert und bei Bedarf aufgerufen werden. DALI kann als „Inselsystem“ mit maximal 64 Betriebsgeräten oder als Subsystem über DALI-Gateways in modernen Gebäudeautomationssystemen betrieben werden.

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Was bedeutet: Enthalpie?

Enthalpie (altgr.: „erwärmen, erhitzen“), auch Wärmeinhalt genannt.

Beschreibt den Energiegehalt von thermodynamischen Systemen wie beispielsweise der Luft. Die Enthalpie setzt sich aus der fühlbaren Wärme (Temperatur) und der latenten Wärme (Luftfeuchte) zusammen. Bei raumlufttechnischen Anlagen spielt Enthalpie eine zentrale Rolle. Sie sorgen für ein angenehmes Wohlfühl-Raumklima, das allgemein bei 22 °C und 30 bis 60 % Luftfeuchte liegt. Um diese termische Behaglichkeit sicher zu stellen, vergleichen die Anlagen die Enthalpie der Außenluft mit der der Innenraumluft. Die Frischluftzufuhr wird dabei über sogenannte DDC-Systeme (Digital Direct Control) geregelt. Durch den Abgleich der Enthalpie der Außenluft mit der Innenluft wird erreicht, dass die Luftfeuchte in den Räumen behaglich bleibt und durch die Anpassung der Kühlung der Taupunkt nicht unterschritten wird.

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Was bedeutet: EMS?

EMS steht für „Energiemanagementsystem gemäß der internationalen DIN-Norm ISO 50001“. Es ist ein Instrument, die Energieeffizienz in Unternehmen und Organisationen kontinuierlich zu erhöhen und damit deutlich Kosten zu sparen. Ein gutes EMS zeigt, wo sich Energieeinsparpotenziale befinden. Diese konsequent genutzt, senkt die Betriebskosten und steigert die Wettbewerbsfähigkeit. Ein systematisches EMS nimmt Einfluss auf die organisatorischen und technischen Abläufe sowie Verhaltensweisen. Ein EMS erfasst systematisch die Energieströme und setzt ein Unternehmen in die Lage, in der Energiepolitik eingegangene Verpflichtungen einzuhalten und seine energetische Leistung durch einen systematischen Ansatz kontinuierlich zu verbessern. Ein EMS gemäß ISO 50001 kann unabhängig von bestehenden Managementsystemen implementiert oder in bereits bestehende Managementsysteme integriert werden.

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Was bedeutet:?

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Was bedeutet: Gebäudemanagement 4.0 ?

EMS steht für „Energiemanagementsystem gemäß der internationalen DIN-Norm ISO 50001“. Es ist ein Instrument, die Energieeffizienz in Unternehmen und Organisationen kontinuierlich zu erhöhen und damit deutlich Kosten zu sparen. Ein gutes EMS zeigt, wo sich Energieeinsparpotenziale befinden. Diese konsequent genutzt, senkt die Betriebskosten und steigert die Wettbewerbsfähigkeit. Ein systematisches EMS nimmt Einfluss auf die organisatorischen und technischen Abläufe sowie Verhaltensweisen. Ein EMS erfasst systematisch die Energieströme und setzt ein Unternehmen in die Lage, in der Energiepolitik eingegangene Verpflichtungen einzuhalten und seine energetische Leistung durch einen systematischen Ansatz kontinuierlich zu verbessern. Ein EMS gemäß ISO 50001 kann unabhängig von bestehenden Managementsystemen implementiert oder in bereits bestehende Managementsysteme integriert werden.

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Was bedeutet: Hochregallager (HRL)

Als Hochregallager (HRL) bezeichnet man ein Warenlager ab einer Höhe von 12 Metern. Die Kapazität eines HRLs kann von wenigen tausend Lagerplätzen bis zu mehreren Hunderttausend reichen. Die Lagerplätze können für verschiedene Arten von Warenträgern ausgelegt sein (z. B. Europaletten, Gitterboxen oder Kleinladungsträger). Moderne Anlagen sind voll- oder teilautomatisch ausgeführt und werden über einen Lagerverwaltungsrechner mit angebundenem ERP-System gesteuert.

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Was bedeutet: ?

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Was bedeutet: Kälteanlage mit NH3?

Die neue F-Gase-Verordnung der EU hat das Ziel, den Einsatz klimaschädlicher Gase zu reduzieren. Das
hat weitreichende Auswirkungen auf die Kälte- und Klimabranche. Gefragt sind geeignete Alternativen,
die sowohl nachhaltig als auch wirtschaftlich sind. In Frage kommt etwa Ammoniak – eines der ältesten
Kältemittel der Welt. Das Kältemittel wird bereits seit mehr als 125 Jahren verwendet. Es wird meist
schlicht als NH3 (chemische Summenformel) oder auch R717 (Refrigerant 717) bezeichnet. Im Vergleich
zu anderen Kältemitteln verhält sich Ammoniak klimaneutral, da es weder die Ozonschicht schädigt
(ODP = 0), noch zum Treibhauseffekt beiträgt (GWP = 0). Daneben hat Ammoniak zahlreiche weitere
Vorteile: es ist preislich attraktiv, ist in hohem Maße verfügbar, braucht wenig Energie zur Kälteerzeugung,
hat eine hohe spezifische Kälteleistung und in Kälteanlagen sind die Betriebskosten gering, und
es werden kleinere Komponenten benötigt. Ammoniak ist ein Gefahrstoff. Sicherheitsmaßnahmen sind
daher notwendig. Bereits in sehr geringen nichttoxischen Konzentrationen ist es aber durch einen penetranten,
unangenehmen Geruch wahrnehmbar, es kann deshalb schnell auf ein Leck reagiert werden.

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Was bedeutet: KNX?

KNX steht für „Konnex“, dt.: Verbindung.

Es handelt sich um einen gemeinsamen Standard für die Anwendungen in der Gebäudeautomation und steht für eine ausgereifte und weltweit durchgesetzte intelligente Vernetzung moderner Haus- und Gebäudetechnik. KNX trennt die Gerätesteuerung und die Stromversorgung voneinander auf zwei Netze, das Stromnetz zur Stromversorgung mit Wechselspannung und das Steuerungsnetz mit 29 V Gleichspannung. Beide Netze können unabhängig voneinander oder parallel verlegt werden. Über KNX können alle Geräte miteinander verbunden werden und so Daten austauschen. Die Funktion der Geräte wird durch ihre Programmierung bestimmt, die jederzeit verändert und angepasst werden kann. Die Geräte unterschiedlicher Hersteller können dabei uneingeschränkt miteinander in einem System eingesetzt werden. KNX steuert demnach gewerkeübergreifend und bedarfsgerecht Heizung, Beleuchtung, Jalousien, Belüftung und Sicherheitstechnik.

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Was bedeutet: Modernisierung ?

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Was bedeutet:

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Was bedeutet: Sicherheitsbeleuchtung ?

Das umfassende Ziel der Sicherheitsbeleuchtung gemäß DIN EN 1838 ist, beim Ausfall der allgemei-nen Stromversorgung ein gefahrloses Verlassen eines Bereiches zu ermöglichen. Es wird unterschie-den nach Sicherheitsbeleuchtung für Rettungswege, Antipanikbeleuchtung und Sicherheitsbeleuchtung für Arbeitsplätze mit besonderer Gefährdung. Nach der Vorschrift müssen Sicherheitsbeleuchtungen nahe (nicht mehr als 2 Meter) Ausgangstüren, an Treppen und bei Niveauveränderungen des Bodens angebracht werden, ebenso bei jeder Richtungsänderung an Kreuzungen von Gängen und Fluren so-wie im Außenbereich an jedem letzten Ausgang. Pflicht sind Sicherheitsbeleuchtungen auch an Selbst-hilfe-Einrichtungen wie Erste-Hilfe-Stellen, Brandbekämpfungsvorrichtungen, Meldeeinrichtungen, Fluchtgeräten sowie an Schutzeinrichtungen für Menschen mit Behinderung, Rufanlagen, Zwei-We-ge-Kommunikationseinrichtungen, Alarmeinrichtungen und Behinderten-WCs. In allen Fällen ist der unmittelbare Bereich im Abstand von mindestens zwei Metern zu beleuchten. Ret-tungswege sind auf einer Breite von 2 Metern mit mindestens 1 Lux auszuleuchten, Selbsthilfe-Einrich-tungen sind mit mindestens 5 Lux auszuleuchten.